Tai Chi- Schwertform (Tai Chi Jian)  

                                          

                                                          

 

Basierend auf den Prinzipien des Tai Chi Chuan wurden auch           verschiedene Waffenformen entwickelt. Das Schwert (Jian) z.B.    ist  eine  traditionelle  Waffe im Bereich der chinesischen                   Kampfkünste  Wushu. Besonders bekannt ist die Handhabung des     Schwertes im Tai Chi und wird daher auch als Tai Chi Jian bezeichnet.   

    

Daniel Schneider bei der Ausführung eines "Yop-chagi"          (koreanische Bezeichnung für Seitwärtstritt im Taekwondo),     während einer Poomse (Poomse ist die Bezeichnung für    Kunstbewegungsform).  

 

Im japanischen Karate sagt man dazu Kata.            

 

Daniel Schneider während der Dehnung seiner  Muskeln, Sehnen und Meridiane. Jeder  Dehnungsreiz wirkt sich nicht nur auf  die  Gewebsstrukturen selbst, sondern auch auf die Funktion  der inneren Organe aus. In China sagt man:  

"Um so länger die Muskeln, desto länger das Leben".     

 

Push-Hands (chinesisch: Tui-Shou) = "Schiebende Hände"

Bei diesen Partnerübungen werden mit runden Kreisbewegungen        die Prinzipien des Tai Chi Chuan auf praktische Weise erlernt und     umgesetzt. Es geht um Lockerheit, Standfestigkeit, Verlagern des     Schwerpunktes, Haften und Folgen. Man versucht zu spüren, wo der Schwachpunkt des anderen liegt, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen, ohne das eigene Gleichgewicht zu verlieren.                                  

   

 

     

 

Die Sequenzen in einer Tai Chi- Waffenform (je nach Schule), entwickeln eine gewisse Eigendynamik durch den Wechsel von langsamen und schnellen Bewegungen (Yin und Yang).  

Außer dem Schwert, kommen noch der Säbel (Dao), Langstock (Gun), und Speer (Qiang) im      

Tai Chi zum Einsatz.    

     

 

 

Geistige Konzentration,

Genauigkeit der Bewegungen,

Dosierung des Krafteinsatzes,

Atmungskontrolle (Kampfschrei),

Ästhetik und Ausstrahlung sind die wichtigsten Kriterien bei der Ausführung einer Bewegungsform.

 

 

Das Leiten und Dehnen (Daoyin), ist ein wichtiger Aspekt in der Kampfkunst. Durch die Dehnung der Muskeln und Meridiane, wird der Körper geschmeidiger und durchlässiger bezüglich des Qi-Flusses.